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Eine Terrasse aus Holz planen

Holzterrassen erfreuen sich großer Beliebtheit, da sie sich im Sommer nicht zu stark aufheizen und Regenwasser schnell versickern kann. Hier erfahren Sie, worauf bei der Planung und Umsetzung geachtet werden sollte. Ein Holzbelag verleiht der Terrasse einen wohnlichen und gemütlichen Charakter. Es gibt eine Reihe robuster Hölzer, die Wind und Wetter standhalten und sich somit optimal für den Außenbereich eignen. Hier finden Sie verschiedene Möglichkeiten, Ihren Terrassenboden mit Holz zu verlegen.

Fünf Fakten zu Holzterrassen:

  • Holzterrassen sind wegen ihrer natürlichen Optik sehr beliebt.
  • Bei der Planung ist die Wahl des richtigen Holzes entscheidend.
  • Die Holzart sollte zu den örtlichen Witterungsbedingungen und dem gewünschten Look passen.
  • Eine fachgerechte Unterkonstruktion ist wichtig, um die Stabilität der Holzterrasse zu gewährleisten.
  • Eine regelmäßige Kontrolle und Pflege verlängert die Nutzungsdauer der  Terrassendielen.
  • Eine Terrasse in einen Wohlfühlort zu verwandeln, ist nicht kompliziert. Dank der individuellen Maserung des Holzes wird jede Terrasse zu einem Unikat. Ein Holzboden ist solide und relativ pflegeleicht. Je nach Konstruktionsart lassen sich bei Bedarf einzelne Dielen austauschen und so die Nutzungsdauer der Terrasse erheblich verlängern.

Wie groß sollte eine Terrasse sein?

Mit etwa zwölf Quadratmetern bietet eine Terrasse Platz für rund acht Personen, die bequem an einem Tisch sitzen können. Für einen Sonnenschirm, einen Grill und eine Lagerbox für Sitzpolster sollten zusätzlich rund fünf Quadratmeter eingeplant werden. Zusätzliche Elemente wie Blumenkübel, Miniteich, Outdoorküche können weiteren Platz erfordern.

Wenn das Grundstück es erlaubt, können Sie über zwei kleinere Terrassen nachdenken. Ja nach Sonnenstand lässt sich dann jeweils ein passendes sonniges bzw. schattiges Plätzchen finden. 

Welches Terrassenholz eignet sich am besten?

Sie haben sich für eine Holzterrasse entschieden und sind nun auf der Suche nach geeignetem Holz? Lassen Sie sich hierzu am besten vor Ort beraten. Ihr Schreiner kann Ihnen verschiedene Holzarten und Terrassenprofile vorstellen. Er wird Ihnen auch erläutern können, wie die einzelnen Holzarten sich im Laufe der Jahre verändern. Zur Auswahl stehen Laubhölzer wie Bangkirai, Kapur, Massaranduba, Robinie und viele weitere, sowie Nadelhölzer wie Douglasie oder Lärche. Bei der Auswahl sollten Sie berücksichtigen, dass die verschiedenen Hölzer unterschiedliche Widerstandsfähigkeiten und Lebensdauern aufweisen.

Ergänzt wird das Sortiment durch modifizierte Hölzer. Durch zum Beispiel eine thermische Behandlung werden von Natur aus eher wenig dauerhafte heimische Holzarten wie Fichte, Kiefer oder Esche die Dauerhaftigkeitsklasse 2 (dauerhaft) oder sogar 1 (sehr dauerhaft) erreichen. Lassen Sie sich von einem Tischler oder Schreiner beraten, welches Holz Ihre Anforderungen am besten erfüllt!

Holzfliesen oder Holzdielen?

Auf kleineren Balkonen und Dachterrassen bewähren sich sogenannte Holzfliesen. Sie sind in der Regel mit einem Klick-System ausgestattet und somit sehr einfach zu verlegen (und bei Auszug wieder zu entfernen). Die Design-Auswahl ist bei Holzfliesen im Vergleich zu den Terrassendielen allerdings etwas eingeschränkt.

Holzdielen bieten viele Vorteile, besonders, wenn die Terrasse neu angelegt und mit einer individuellen Gestaltung überzeugen soll. Passende Unterkonstruktionen bilden hier die Grundlage und gleichen  Höhenunterschiede aus. 

Tipp: Um Fehler zu vermeiden, sollten Sie den Bau einer Holzterrasse einem Tischler überlassen. Eine Holzterrasse ist eine Investition, die sich in langlebiger Qualität widerspiegeln sollte. Diese ist nur durch einen fachgerechten Bau garantiert!

Wie bleibt eine Terrasse lange schön?

Beim Aufbau der Terrasse ist der konstruktive Holzschutz zu beachten. Ein Gefälle und die Fugenbreite sind nach Herstellervorgaben umzusetzen. Je nach gewählter Holzart kann es sinnvoll sein, das Holz regelmäßig mit Öl oder Lasur zu behandeln. Letztendlich ist es aber Geschmackssache, ob das Holz möglichst schnell eine silbergraue Färbung annehmen oder möglichst lange wie frisch verlegt aussehen soll.

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