„Die Gute Form 2026“: Bundessieger kommt aus Bayern

Auf der Internationalen Handwerksmesse in München wurden die besten Nachwuchstalente im Tischler- und Schreinerhandwerk ausgezeichnet. Beim Bundesgestaltungswettbewerb „Die Gute Form 2026“ überzeugte vor allem ein Hochschrank aus Bayern.

Die Ausstellung „Die Gute Form 2026“ auf der Internationalen Handwerksmesse in München zeigte die besten Gesellenstücke aus ganz Deutschland. © TSD/art-pix.com

Starke Bühne für den Nachwuchs

Fünf Tage lang stand auf der Internationalen Handwerksmesse (IHM) in München alles im Zeichen von Gestaltung, Innovation und handwerklicher Präzision. Nun stehen die Gewinner des Bundesgestaltungswettbewerbs „Die Gute Form 2026“ fest – und sie zeigen eindrucksvoll, welches kreative Potenzial im Nachwuchs des Tischler- und Schreinerhandwerks steckt.
 

Bundessieger Vitus Brandmair (Bayern) mit seinem Hochschrank „Fluctus“, der die Jury durch Gestaltung und handwerkliche Präzision überzeugte. © TSD/art-pix.com

Der Bundessieg: „Fluctus“ überzeugt die Jury

Der erste Platz geht in diesem Jahr nach Bayern: Vitus Brandmair überzeugte die Jury mit seinem Hochschrank „Fluctus“. Besonders hervorgehoben wurden die ausgewogene Gesamtproportion sowie die markante, wellenförmige Linienführung der Frontgestaltung. Die Arbeit verbindet gestalterische Klarheit mit hoher handwerklicher Qualität und sichert Brandmair den Bundessieg.

Farin Jan Schultze (Bremen) erreicht mit seinem Schreibtisch „Walino“ den zweiten Platz. © TSD/art-pix.com

Die weiteren Preisträger

Den zweiten Platz belegte Farin Jan Schultze aus Bremen mit seinem Schreibtisch „Walino“. Die Jury würdigte insbesondere die gelungene Kombination aus Nussbaum und Linoleum sowie den bewussten, reduzierten Materialeinsatz.

Platz drei ging an Silas Böckler aus Baden-Württemberg, dessen minimalistische Vitrine aus Räuchereiche durch ihre feine Gliederung und zeitlose Gestaltung überzeugte.
 

Publikumsliebling 2026: Der Wandtresor von Vito Merkle (Baden-Württemberg) überzeugte auch die Messebesucher. © TSD/art-pix.com

Sonderpreise und Publikumsliebling

Neben den drei Hauptpreisen wurden auch Sonderpreise und Belobigungen vergeben: Der Sonderpreis „Beschlag“ ging an einen Schaukelstuhl von Charly Günther aus Sachsen-Anhalt, während Vito Merkle aus Baden-Württemberg für seinen skulptural gestalteten Wandtresor mit dem Sonderpreis „Oberfläche“ ausgezeichnet wurde.

Zusätzlich sicherte er sich den Publikumspreis, für den über 800 Messebesucherinnen und -besucher abstimmten.

Drei weitere Arbeiten erhielten Belobigungen – darunter ein Kaffeetisch, ein Discgolfschrank und ein innovativer Rollator. Insgesamt präsentierten 24 junge Gesellinnen und Gesellen ihre Gesellenstücke im Rahmen der Ausstellung.

 

Die Preisträgerinnen und Preisträger der „Guten Form 2026“ gemeinsam mit TSD-Präsident Thomas Radermacher bei der Siegerehrung. © TSD/art-pix.com

Nachwuchs zeigt gestalterische Stärke

Die „Gute Form“ gilt als wichtigster Gestaltungswettbewerb des Gewerks und baut auf den Landeswettbewerben auf. Jahr für Jahr macht er sichtbar, wie viel Kreativität, Innovationskraft und handwerkliches Können in der Ausbildung steckt. Auch 2026 unterstreicht die Ausstellung auf der IHM eindrucksvoll die Bedeutung des Wettbewerbs als Bühne für den Branchennachwuchs.

Mit Blick auf die ausgezeichneten Arbeiten wurde einmal mehr deutlich: Das Tischler- und Schreinerhandwerk bietet jungen Talenten nicht nur solide Perspektiven, sondern auch Raum für gestalterische Exzellenz.

Starke Partner

Unterstützt wird der Wettbewerb von einem starken Netzwerk: Hauptsponsor Remmers, die Mitausrichter OPO Oeschger und ZEG sowie Werkzeughersteller Festool engagieren sich ebenso wie die Medienpartner BM und dds für den Branchennachwuchs.

Video: Eindrücke von der Siegerehrung

Applaus, Spannung und große Freude: Die Siegerehrung von „Die Gute Form 2026“ auf der Internationalen Handwerksmesse in München im Video. Vom entscheidenden Moment der Bekanntgabe bis zu den Reaktionen der Preisträger – die Highlights des Wettbewerbs noch einmal hautnah erleben.


Berlin, 09. März 2026

 

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