Altersgerechtes Wohnen in den eigenen vier Wänden - Schreinerlift

Auch im Ruhestand möchte man selbstbestimmt leben und das gewohnte Umfeld nicht verlassen. Doch mit zunehmendem Alter lassen manchmal die Kräfte nach und Treppen können zu unüberwindbaren Hindernissen werden. Treppenlifte sind vielen bekannt, doch es gibt auch andere Lösungen.

Schreinerlift (Quelle: Flexomobil)

Haben Sie schon vom „Schreinerlift” gehört? Dieser könnte eine Alternative zu einem Treppenlift sein. Die Flexomobil GmbH erhielt dieses Jahr den Bundesinnovationspreis für ihren neuartigen Fahrstuhl. Was zeichnet den „Schreinerlift” aus? 


Wer hat’s erfunden? Die Antwort lautet: die Firma Flexomobil aus Winterthur in der Schweiz. Gemeinsam mit dem Department Gesundheit und der School of Engineering der ZHAW hat sie das neuartige Liftsystem entwickelt. Das Ziel war, ein modulares, nachrüstbares, individualisierbares und trotzdem kostengünstiges Liftsystem für Menschen mit Einschränkungen zu konstruieren.


Im Gegensatz zu einem Treppenlift entfällt beim Flexomobil das mit Risiken behaftete Umsteigen auf einen Rollator oder Rollstuhl. Für den Erfinder Siegfried Schmid war es eine Frage der Würde, eine Transportmöglichkeit zu entwickeln, die die Lebensqualität steigert, die Pflege erleichtert und sich harmonisch ins Umfeld einfügt.


Für den Einbau des Lifts reicht eine Deckenöffnung von einem Quadratmeter aus. Der lokale Tischler oder Schreiner kann ihn optisch an den Wohnstil anpassen, sodass er sich – anders als ein Treppenlift – harmonisch in die Umgebung einfügt. Der Lift wird in der Schweiz produziert und anschließend beispielsweise nach Deutschland geliefert. Eine Verstärkung der Decke sind in der Regel nicht nötig.
Weitere Infos: www.flexomobil.de

 


Berlin, 14. April 2026

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