So sparen Sie Geld und Energie!
| Fensterart | Ug-Wert | Ölverbrauch pro Jahr | ||||||||
| Einfach- verglasung |
5,2 W/m²K | ![]() |
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Isolier- verglasung IV 68 ![]() |
2,6 W/m²K | ![]() |
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Passivhaus- standard ![]() |
0,8 W/m²K |
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Die Wärmefunktion eines Fensters wird durch den sogenannten U-Wert beschrieben werden. Früher wurde dieser Wert als k-Wert bezeichnet. Dieser Wert gibt an, wie viel Energie durch das Bauteil verloren geht. Je kleiner der Wert, desto besser die jeweilige Wärmedämmeigenschaften. Unser kleines Begriffslexikon hilft Ihnen, die einzelnen Kennzahlen besser zu verstehen.
Der U-Wert eines Fensters setzt sich aus dem Rahmenanteil (Uf-Wert) und dem Glasanteil (Ug-Wert) zusammen. Je nach Glas und Rahmenmaterial ergeben sich somit ganz unterschiedliche Gesamtdämmwerte Uw für das Fenster. Beispielhaft wird in der folgenden Tabelle diese soll der Zusammenhang verdeutlicht werden (Annahme Rahmenanteil 30 %). Ein einfaches Programm zum Herunterladen für die Ermittlung von U-Werten unterschiedlicher Fensterkonstruktion des IWU-Darmstadt wird empfohlen.
| Verglasungsart | Aufbau | Ug-Wert des Glases |
Holz- fenster |
PVC- Fenster |
Passivhaus- fenster |
| Einfachverglasung | 5,2 | 4,5 | 4,6 | 4,3 | |
| Isolierverglasung | 2,6 | 2,5 | 2,6 | 2,3 | |
| Wärmeschutz IR | 1,1 | 1,5 | 1,6 | 1,2 | |
| Dreifach-Wärmeschutz IR plus Argonfüllung |
0,7 | 1,2 | 1,3 | 0,9 |
Das Glas dient dabei auch als "Wärmefänger", indem es die Sonneneinstrahlung aufnimmt und nach innen abgibt. Dabei wird die Wärmeeinstrahlung auf unterschiedliche Weise genutzt:
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Der g-Wert beschreibt den Anteil der
einfallenden Sonnenenergie, der durch das Fenster ins Innere eines Raumes
gelangt (entspricht Anteil 1 und 4). Im
Sommer benötigt man eher einen niedrigen g-Wert (Sonnenschutz),
während man in den Wintermonaten möglichst viel Energie aus der Sonneneinstrahlung
gewinnen will. In der Wärmeschutzverordnung
bzw. zukünftig der Energieeinsparverordnung werden unmittelbare Vorgaben gemacht, welchen
Wärmeschutz die einzelnen
Bauteile gewährleisten müssen. In Abhängigkeit von der Himmelsausrichtung des Fensters wird der Ug-Wert
der Verglasung in Verbindung mit dem jeweiligen g-Wert korrigiert. Von Norden aus kann nur
wenig Sonnenenergie durch die Verglasung gewonnen werden, im Süden naturgemäß am
meisten.