So sparen Sie Geld und Energie!

Fensterart Ug-Wert Ölverbrauch pro Jahr
Einfach-
verglasung
glas-1.gif (198 Byte)
5,2 W/m²K
kalte Fensteroberflächen
hohe Wärmeverluste
Zugerscheinungen
herkömmliches Isolierglasfenster Isolier-
verglasung
IV 68
2,6 W/m²K
technischer Stand der 90er
teilweise Schimmelbildung
Anschlussprobleme
Fenster Passivhausstandard Passivhaus-
standard
0,8 W/m²K
minimale Wärmeverluste
hoher Lärmschutz
hohe Witterungsbeständigkeit

Die Wärmefunktion eines Fensters wird durch den sogenannten U-Wert beschrieben werden. Früher wurde dieser Wert als k-Wert bezeichnet. Dieser Wert gibt an, wie viel Energie durch das Bauteil verloren geht. Je kleiner der Wert, desto besser die jeweilige Wärmedämmeigenschaften. Unser kleines Begriffslexikon hilft Ihnen, die einzelnen Kennzahlen besser zu verstehen.

Der U-Wert eines Fensters setzt sich aus dem Rahmenanteil (Uf-Wert) und dem Glasanteil (Ug-Wert) zusammen. Je nach Glas und Rahmenmaterial ergeben sich somit ganz unterschiedliche Gesamtdämmwerte Uw für das Fenster. Beispielhaft wird in der folgenden Tabelle diese soll der Zusammenhang verdeutlicht werden (Annahme Rahmenanteil 30 %). Ein einfaches Programm zum Herunterladen für die Ermittlung von U-Werten unterschiedlicher Fensterkonstruktion des IWU-Darmstadt wird empfohlen. 

Verglasungsart Aufbau Ug-Wert
des Glases
Holz-
fenster
PVC-
Fenster
Passivhaus-
fenster
Einfachverglasung glas-1.gif (198 Byte) 5,2 4,5 4,6 4,3
Isolierverglasung glas-2.gif (296 Byte) 2,6 2,5 2,6 2,3
Wärmeschutz IR glas-4.gif (297 Byte) 1,1 1,5 1,6 1,2
Dreifach-Wärmeschutz
IR plus Argonfüllung
glas-6.gif (424 Byte) 0,7 1,2 1,3 0,9

Das Glas dient dabei auch als "Wärmefänger", indem es die Sonneneinstrahlung aufnimmt und nach innen abgibt. Dabei wird die Wärmeeinstrahlung auf unterschiedliche Weise genutzt:

  1. Strahlungstransmission
    Anteil der Strahlung, der durch die Verglasung direkt durchgelassen wird.
  2. Strahlungsreflexion
    Anteil, der von der Verglasung direkt nach außen reflektiert wird.
  3. Strahlungsabsorption
    Anteil, der durch die Verglasung aufgenommen wird.
  4. Sekundäre Wärmeabgabe
    Der absorbierte Strahlungsanteil wird nach innen und außen in Form von Wärmestrahlung abgegeben.

Der g-Wert beschreibt den Anteil der einfallenden Sonnenenergie, der durch das Fenster ins Innere eines Raumes gelangt (entspricht Anteil 1 und 4). Im Sommer benötigt man eher einen niedrigen g-Wert (Sonnenschutz), während man in den Wintermonaten möglichst viel Energie aus der Sonneneinstrahlung gewinnen will. In der Wärmeschutzverordnung bzw. zukünftig der Energieeinsparverordnung werden unmittelbare Vorgaben gemacht, welchen Wärmeschutz die einzelnen Bauteile gewährleisten müssen. In Abhängigkeit von der Himmelsausrichtung des Fensters wird der Ug-Wert der Verglasung in Verbindung mit dem jeweiligen g-Wert korrigiert. Von Norden aus kann nur wenig Sonnenenergie durch die Verglasung gewonnen werden, im Süden naturgemäß am meisten.