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berflächenbehandlung |
| Erst die Oberfläche macht den
Raum wohnlich. Der Untergrund muss für die weitere Behandlung
ebenflächig, trocken, tragfest, staub-, schmutz- und rissfrei sein.
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Voraussetzung für die
fachgerechte Oberfläche ist eine ausreichende Verspachtelung aller
Vertiefungen und Übergänge. Bei Außenkanten empfiehlt sich ein
verstärkter Kantenschutz, der eingespachtelt wird. Die Übergänge der
Gipskartonplatten zu Mauerwerk und Putz muss mit Malerband getrennt
bleiben, um spätere Rissbildung zu vermeiden.
Durch den anschließenden Grundanstrich wird das unterschiedliche Saugverhalten von unbehandeltem Karton und Spachtelflächen ausgeglichen. Voranstriche mit verdünnter Binderfarbe wirken nicht als Grundierung. Wässrige Systeme weisen eine deutlich geringere gesundheitliche Belastung auf. |
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Für den Anstrich eignen sich alle üblichen Dispersionsfarben. Üblicherweise geschieht das durch Streichen oder Rollen. Spezialanstriche führen zu einer besseren Waschbeständigkeit. |
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Alle herkömmlichen Tapeten eigenen sich zur Verklebung auf Gipskartonplatten. Durch die Grundierung wird bei späterer Erneuerung der Tapezierung der Plattenkarton beim Ablösen der Tapete nicht beschädigt. |
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Im Küchen- und Badbereich sollten besonders imprägnierte Gipskartonplatten zum Einsatz kommen. Alle keramischen Fliesen, Steinzeugfliesen oder Glasmosaik sind für eine Beschichtung geeignet. Die Fliesen werden im Dünnbettverfahren verklebt mit üblichen Kunststoffklebern auf Dispersionsbasis oder hydraulisch härtende Kleber. Für stark wasserbeaufschlagte Flächen empfiehlt sich eine Grundierung mit Tiefengrund. |
Für die Oberflächenbehandlung
von Holzbekleidungen empfehlen sich Lasuren, Wachse oder Lacke. Innen
können sie farblos oder farbig pigmentiert sein.
Chemischer Holzschutz ist im Wohnraum-Klima auch in Nassbereichen nicht erforderlich! Konstruktiv muss dafür gesorgt werden, dass sich in der Holzverkleidung keine "Feuchtenester" bilden können und auftretende Feuchtigkeit gut austrocknen kann.
Lasierende Farbanstriche (Lasuren) lassen dem Holz seinen natürlichen Charakter. Sie bilden nur einen dünnen Film auf der Oberfläche und blättern nicht ab. Inzwischen werden überwiegend lösungsmittelarme Lasuren am Markt angeboten. Oft können sie mit dem Umweltzeichen für "schadstoffarme Oberflächenbeschichtungen" ausgezeichnet werden.
Wenn die Möglichkeit der Verschmutzung durch direkte Berührung nicht besteht, z. B. bei Deckenbekleidungen, kann auch auf jeden Anstrich verzichtet werden.
Wachsanstriche gibt es als Klar- und Farbwachse. Sie färben und schützen das Holz und werden in einem Arbeitsgang aufgebracht. Wachse sind ausschließlich für die Innenanwendung bestimmt. Sie bilden keinen Film auf der Oberfläche und blättern nicht ab. Sie sind allerdings relativ schmutzempfindlich, können aber leicht nachbehandelt werden.
Klarlacke sollten im Innenbereich für Holzverkleidungen nur in wasserverdünnbarer Version verarbeitet werden. Dadurch wird die Lösemittelbelastung wesentlich verringert. Sie haben den Vorteil, den Farbton des Holzes nur unwesentlich zu verändern. Der Lack bildet einen festen Film auf der Oberfläche und bietet damit einen sehr guten Schutz gegen Verschmutzung.