S challschutz Decken 
Decken müssen als trennende oder auch flankierende Bauteile Anforderungen an die Luftschalldämmung sowie die Trittschalldämmung erfüllen. Anforderungen an den Schallschutz sind in der DIN 4109 definiert. Die resultierende Schalldämmung der Bauteile wird wesentlich durch die Qualität der Anschlüsse an flankierende Bauteile bestimmt.
aufzaehl-1.gif (1068 Byte) Allgemeines
aufzaehl-1.gif (1068 Byte) Trittschallschutz
aufzaehl-1.gif (1068 Byte) Beispiel Altbausanierung
aufzaehl-1.gif (1068 Byte) Neubau Bürobereich

 

 

 

 

 

 

 

 

 

aufzaehl-1.gif (1068 Byte) Allgemeines

Eine Deckenkonstruktion ist nicht nur trennendes Bauteil zwischen zwei Etagen, sie fungiert ebenfalls als flankierendes Bauteil zwischen zwei Räumen. Aus diesem Grund ist neben der Luftschalldämmung des Deckenbauteils auch die Schall-Längsdämmung der Deckenausbildung von Bedeutung.

Während die Luftschalldämmung von Massivdecken im Wesentlichen von der flächenbezogenen Masse abhängt, ist die Erfassung der schallschutztechnischen Qualität einer Holzbalkendecke weitaus komplizierter. Die Ausführung von Dämmschichten und Beplankungen haben neben der Masse (z. B. Schüttungen) bedeutenden Anteil an der Luftschalldämmung des Deckenbauteils. Bei Holzbalkendecken stellen die üblicherweise starren Verbindungen zwischen tragender Konstruktion und Beplankung Schallbrücken dar, sie sollten zur Unterbindung einer direkten Körperschallübertragung vermieden werden.

Zur zur Auswahl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

aufzaehl-1.gif (1068 Byte) Trittschallschutz

Zum Erreichen des erforderlichen Trittschallschutzes muss die Körperschallübertragung über die Decke abgedämpft werden. Dies passiert durch die Entkoppelung der Konstruktionsschichten, z. B. durch eine weichfedernde Trittschalldämmschicht zwischen Estrich und massiver Rohdecke. Teppichbeläge können die Trittschalldämmung zusätzlich positiv beeinflussen. Bei Holzbalkendecken stellen starre Verbindungen zwischen tragender Konstruktion und Beplankung Schallbrücken dar, sie sollten vermieden werden. Eine Abminderung der Schallabstrahlung an der Deckenunterseite kann vorzugsweise durch eine federnd befestigte Deckenbekleidung oder Unterdecke erreicht werden.

Zur zur Auswahl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

aufzaehl-1.gif (1068 Byte) Beispiel Altbausanierung

 

Grobausgleich mit Trittschall-Platten
Estrich-Element + 10 mm Mineralwolle
Altdielen
Schlacken-Einschub

Blindboden

Deckenbalken
Abhängung
Grundlattung
Traglattung
Ausbau-Platten

Der neueingebrachte Fußboden-Unterboden sorgt für einen waagrechten Ausgleich. In Verbindung mit der abgehängten Decke wird der Brandschutz verbessert und die Schalldämmung wesentlich erhöht.

Zur zur Auswahl

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

aufzaehl-1.gif (1068 Byte) Neubau Bürobereich
Neubau mit schalldämmender Decke In dem Beispiel wurden 15.000 m2 Flurwand und die Wände zwischen den Büros gesetzt. Im Gang verkleidet eine Lochplatten-Deckenkonstruktion die gesamten Einbauten im Deckenhohlraum, in den Zimmern 50 cm auskragende Deckensegel.

Detail der Revisionsklappe in der DeckeDie runden Revisionsklappen im Streuloch-Design sind in die Decke integriert, kleine rote Schildchen machen auf sie aufmerksam.
Die abgehängte Decke dient dazu, die elektrischen Leitungssysteme brandschutztechnisch abschotten zu können.

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