S challtechnische Begriffe  
bar phon
dB Schall
Frequenz - Hertz Schalldruck
Lärm bewertetes Schalldämmaß Rw
Lautstärke mittleres Schalldämmaß Rm
Lautstärke in dB(A) Norm-Tischallpegel
Luftschalldämmung Trittschallschutzmaß TSM

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schall

Unter Schall versteht man mechanische Schwingungen und Wellen, die sich in der Luft, im Wasser oder in Festkörpern ausbreiten. Diese Schwingungen bzw. Wellen werden durch das menschliche Ohr im Bereich von 16 – 20 000 Hz wahrgenommen. Schall, der sich durch feste Stoffe ausbreitet, wird Körperschall genannt, z. B. durch Gehen entstehender Schall = "Trittschall". Dieser Körperschall wird dann hörbar, wenn er als Luftschall abgestrahlt wird.
Schallmessungen werden im Bereich von 100 bis 3.200 Hz durchgeführt, da es sich hierbei um den in der Bauakustik vorkommenden Frequenzbereich handelt.
Infraschall: Töne mit einer Frequenz unter 16 Hertz
Ultraschall: Töne mit einer Frequenz über ca. 16.000 Hertz. (Diese Ultraschall-Töne sind vom menschlichen Ohr nicht mehr wahrnehmbar, nur einige Tiere hören in diesem Messbereich noch: z. B. Hunde und Fledermäuse)

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Lärm

Lärm ist jede Art von Schall, z. B. Töne, Klänge, Geräusche, die durch das menschliche Gehör als störend oder belästigend empfunden werden. Diese Empfindung ist zum Teil subjektiv und somit auch abhängig vom Hörenden.

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Frequenz (f) – Hertz (Hz)

Die Frequenz gibt die Zahl der Schwingungen je Sekunde an. Hohe, schrille Töne haben eine hohe Frequenz (= viele Schwingungen), tiefe, brummende Töne haben eine niedrigere Frequenz (= wenige Schwingungen). Die Maßeinheit der Frequenz ist "Hertz", wobei 1 Hertz = 1 Schwingung je Sekunde ist.
Im Bauwesen wird der Frequenzbereich von 100 Hz bis 3.200 Hz berücksichtigt. Das menschliche Ohr kann im günstigsten Fall zwischen 16 und 16.000 Hz wahrnehmen.

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Schalldruck

Der Schalldruck bestimmt die Lautstärke einer gehörten Wahrnehmung und wird in "bar" gemessen. Der Schalldruck ist dem normalen atmosphärischen Druck überlagert.
Jedem Ton ist durch rein physikalische Messung ein bestimmter Schalldruck und somit eine bestimmte Lautheit zuzuordnen. Die Messungen haben ergeben, dass das menschliche Hörempfinden nicht der objektiven physikalischen Messung entspricht.
Daraus ergibt sich z. B., dass ein Ton von 100 Hz mit de Schallpegel p1 und ein Ton von 1.000 Hz mit dem Schallpegel p1 vom Ohr nicht als gleich laut wahrgenommen wird. Der Ton mit 100 Hz wird als leiser empfunden.

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bar

Maßeinheit für den Schalldruck. Die gebräuchliche Einheit ist das "Mikrobar" = 1 Millionstel Bar; es entspricht einem Luftdruck von 10-3 Gramm pro cm2 oder 0,1 Pa oder 0,1 N/m2.

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Lautstärke

Maß der Schallempfindung des menschlichen Ohres. Früher wurde zu ihrer Messung die Einheit "phon" benutzt. Die empfundene Lautstärke ist abhängig vom Schalldruck und von der Frequenz. Für einen Ton von 1.000 Hz stimmen die "phon"-Werte mit den "dB(A)"-Werten überein; bei den anderen Tonfrequenzen gibt es Abweichungen.
Die Maßeinheit "phon" ist durch ihre Definition gänzlich dem menschlichen Gehör angepasst. (Ein Ton von 200 Hz hat eine Lautstärke von 70 phon, wenn er ebenso laut erscheint wie ein 1.000 Hz-Ton von 70 dB(A). Die Einheit "dB(A)" wird durch ein elektronisches Filter realisiert, das den Schallpegel annähernd genauso bewertet wie das menschliche Ohr.

Für das menschliche Ohr sind eine Steigerung um 10 dB (A) eine Verdoppelung der Lautheit, z. B. 50 dB(A) empfindet man doppelt so laut wie 40 dB(A).

Einer internationalen Empfehlung entsprechend, wird in steigendem Maße der "A"- bewertete Schallpegel (in dB(A)) ermittelt und angegeben, da festgestellt wurde, dass dieser gut geeignet ist, die Wirkung von Lärm auf den Menschen hinsichtlich Lautstärke und Lästigkeit zu beschreiben.

Bewertetes Schalldämm-Maß: Bewertung nach der Sollkurve A unter Berücksichtigung des Gehörempfindens (praxisnaher Wert).

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Lautstärke
(dB[ A] = Dezibel/A =
Schallpegel

Die Lautstärke wird in dB(A) und nicht mehr in Phon angegeben, da sich die Bezeichnung Phon international nicht durchsetzen konnte. Der A-Schallpegel L ist der mit der Bewertungskurve A nach DIN 45633, Blatt 1, bewertete Schallpegel.
Er ist ein Maß für die Stärke eines Geräusches und wird ebenfalls in dB(A) angegeben.

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dB

Kurzzeichen für "Dezibel"; 1 dB = 1/10 Bel (das BEL wurde nach Graham Bell, dem Erfinder des elektromagnetischen Telefons benannt); es ist eine dimensionslose Einheit von logarithmierten physikalischen Größen, die dann als "Pegel" bezeichnet werden. In der Schalltechnik werden insbesondere Luft- und Körperschallpegel in dB angegeben.

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Phon

Maß für die Schallautstärke. Bei 1.000 Hz entspricht die Phon-Skala dem Dezibel-Maßstab. Bei höheren und tieferen Frequenzen treten erhebliche Abweichungen auf, entsprechend der Hör- bzw. Schmerzwelle des Ohres. Null Phon sind bei 1.000 Hz... null dB; bei 50 Hz entsprechen null Phon etwa 55 dB.

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Schalldämmmaß R
(Luftschalldämmung)

Schalldämmmaß R'

Die Luftschalldämmung vermindert den Schalldurchgang durch eine Trennfläche, z. B. ein Fenster. Sie wird durch das Schalldämm-Maß "R" gekennzeichnet.

R = Schalldämm-Maß des jeweiligen Elementes. R ist nicht direkt messbar und nicht errechenbar. R wird ermittelt durch die Differenz von Lärmpegel außen minus Lärmpegel innen, minus des Schallschluckvermögens K.

D = Pegeldifferenz von außen zu innen.
D = LAa – Lai
Erläuterung:
Bei einer Angabe R (Schalldämmmaß) ist das Schallschluckvermögen des jeweiligen Raumes nicht berücksichtigt. R ist frei vom jeweiligen Raum mit anderen Bauteilen vergleichbar.
Das Schalldämmmaß R von dem äußeren Lärmpegel abgezogen ergibt nicht den inneren Lärmpegel eines Raumes, dieser ist um das Schallschluckvermögen des Raumes K niedriger.

Beispiel:
Lärmpegel außen = 70 dB
Schalldämmung R = 30 dB
Raumkennzahl K 5 dB
Lärmpegel innen = La – R – K
= 70 – 30 – 5 = 35 dB

Die Schalldämmung R ist ein gemessener Wert ohne Flankenübertragung. Die Schalldämmung R´ ist ein gemessener Wert mit flankierenden Nebenübertragungswegen. Hier können u. U. große Differenzen liegen, z. B. wenn irgend ein Bauteil fehlerhaft ist. Speziell für Wände und Decken wird die einzuhaltende Schalldämmung R' baurechtlich vorgegeben.

Rw, P bewertetes Schalldämm-Maß in Prüfständen
Rw, R bewertetes Schalldämm-Maß, Rechenwerte für den Einbau vor Ort, dabei wird der R
w, P-Wert um ein sogenanntes Vorhaltemaß reduziert.

Es gelten: Rw, R = Rw, P – 5 dB für Türen
Rw, R = Rw, P – 2 dB für Fenster
Rw, B bewertetes Schalldämmmaß in Bauten
R´... bewertetes Schalldämmmaß mit Schallübertragung über flankierende Bauteile
R... bewertetes Schalldämmmaß ohne Schallübertragung über flankierende Bauteile
w. Res. resultierendes Schalldämmmaß mit Schallübertragung über flankierende Bauteile

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Schalldämmmaß, bewertetes Rw (in dB)

Um zu einer den Verlauf des Schalldämmmaßes R über der Frequenz kennzeichnenden Einzahlangabe zu gelangen, wird das bewertete Schalldämmmaß gebildet. Seine Ermittlung erfolgt wie diejenige des Luftschallschutzes LSM, jedoch um + 52 dB verschoben, so dass negative Werte ausgeschlossen werden und ein direkter Vergleich mit der subjektiven Beurteilung des bewerteten Schalldämmmaßes möglich wird.

Der bewertete Schallpegel wird durch "Bewertung" mit international festgelegten Filterkurven, die die Empfindlichkeit des menschlichen Ohres für die verschiedenen Frequenzen grob nachbilden, erhalten. Zur Messung des "bewerteten" Schallpegels dient ein Schallpegelmesser (Phonometer), in dem die Bewertungskurven (Frequenzfilter) A, B, C, vereinzelt auch D, eingebaut sind. Die erhaltenen Messwerte werden unter der Bezeichnung dB(A), dB(B) usw. angegeben. Wird der Schallpegel in einzelnen Oktav- oder Terzbändern gemessen, also in Abhängigkeit von der Frequenz, so bezeichnet man das Ergebnis als "Frequenz-Analyse" (Oktav- oder Terz-Analyse) des Schallpegels.

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Schalldämmmaß,
mittleres Rm (in dB)

Arithmetischer Mittelwert aller Werte von R über der Frequenz zur exakten Bildung von Rm (DIN 52 210)

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bewerteter Norm-Trittschallpegel
L'n,W

Der Trittschallpegel ist der Schallpegel, der in einem Empfangsraum entsteht, wenn das zu prüfende Bauteil durch einen genormten Hammerschlag angeregt wird. Dabei wird der Schallpegel auf eine Bezugsfläche von 10 m2 umgerechnet. 

Um zu einer den Verlauf des Schalldämmmaßes  über der Frequenz kennzeichnenden Einzahlangabe zu gelangen, wird das bewertete Trittschallpegelmaß gebildet. Der bewertete Schallpegel wird durch "Bewertung" mit international festgelegten Filterkurven, die die Empfindlichkeit des menschlichen Ohres für die verschiedenen Frequenzen grob nachbilden, erhalten. Zur Messung des "bewerteten" Schallpegels dient ein Schallpegelmesser (Phonometer), in dem eine genormte Bewertungskurve  eingebaut ist. Die erhaltenen Messwerte werden unter der Bezeichnung dB angegeben. Wird der Schallpegel in einzelnen Oktav- oder Terzbändern gemessen, also in Abhängigkeit von der Frequenz, so bezeichnet man das Ergebnis als "Frequenz-Analyse" (Oktav- oder Terz-Analyse) des Schallpegels.

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Trittschallschutz
TSM
Das Trittschallschutzmaß wurde früher verwendet, um dadurch zu kennzeichnen, um wie viel dB(A) ein Deckenaufbau die Schalldämmung der gesamten Decke verbessert. Ein positives TSM kennzeichnet eine bessere, ein negatives eine schlechtere Trittschalldämmung gegenüber der genormten Schall-Bezurgskurve.

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