| Schubkastenführungen |
Gibt es in vielen Formen. In Küchenmöbeln werden überwiegend verdeckte Auszüge verwendet. Damit werden besonders leichter Lauf, hohe Belastung und ein geringer Verschleiß von Schubkästen und Auszügen gewährleistet. |
| Sicherheit | Eine wirkungsvolle Maßnahme, die eine Küche kindersicher macht, ist die Verlegung der Schalterblende in den Oberschrank. So wird verhindert, dass Kinderhände die Kochzonen und Backofen unkontrolliert einschalten. Reinigungs- und Pflegemittel müssen für Kinder unzugänglich in verschließbaren Putzmittelauszügen oder hinter verriegelbaren Türen verstaut sein. Am Kochfeld verhindert ein herunterklappbares Schutzgitter, dass Töpfe heruntergezogen werden. Kleingeräte wie Toaster oder Kaffeemaschine gehören in einen verschlossenen Schrank und Messer in eine gesicherte Schublade. Eine Thermostatarmatur mit niedriger Einstelltemperatur verhindert Verbrühungen und Topferkennungssysteme sorgen dafür, dass eine Kochzone nur eingeschaltet ist, wenn ein Topf drauf steht. |
| Siebkorb-Exzenterventil | Gestaltung des Ablaufs im Arbeitsbecken als herausnehmbares Sieb, um Küchenreste und größere Schmutzpartikel aufzufangen. Dadurch wird einem Verstopfen des Siphons vorgebeugt. Über Excenterbetätigung durch einen Dreh- oder Zugknopf kann das Becken verschlossen oder der Abfluss geöffnet werden. Durch die Bedienung über den Dreh- und Zugknopf ist es nicht nötig, direkt ins Schmutzwasser zu greifen, um den Verschlussstopfen zu öffnen. |
| Sockelschubkasten | Eine Schublade, die im Freiraum zwischen den Sockelfüßen eines Unterschrankes eingebaut und als zusätzlicher Stauraum verwendet wird. |
| Steckdosen | Steckdosen sollten zwischen 20 und 25 Zentimeter über der Oberkante der Arbeitsplatte angebracht werden. Bei Küchen ohne Essplätze sind als Mindestausstattung zwischen sechs bis acht, in der Normalausstattung neun bis elf und in der gehobenen Ausstattung zwölf bis 14 Steckdosen zu planen. Bei Küchen mit Essplätzen sollte man zusätzlich zwei bis vier Steckdosen vorsehen. |
| Topferkennung | Bei Kochfeldern, die mit einem elektronischen Topferkennungssystem ausgestattet sind, erkennen Sensoren, ob ein Topf auf der Kochzone steht. Das vereinfacht die Bedienung, optimiert den Energieeinsatz und sorgt für mehr Sicherheit, da die Kochzone erst nach Aufsetzen des Topfes beheizt wird. Zusätzlich zur elektronischen Topferkennung wird die Heizfläche automatisch an die Größe des aufgesetzten Geschirrs angepasst (Auto-Focus-System). Sobald das Kochgeschirr von der Kochzone genommen wird, schaltet die Beheizung automatisch ab. |
| Umluftbackofen | An der Rückwand von Umluftbacköfen befindet sich ein Radialventilator, der von einem Rohrheizkörper umgeben und durch ein Luftleitblech abgedeckt ist. Die Luft wird aus dem Backraum angesaugt, dabei an einem oder mehreren Heizkörpern vorbeigeführt und in den Backofen zurückgeleitet. Diese Art der Wärmeübertragung bewirkt eine schnelle Wärmeverteilung. Deshalb liegt die jeweils erforderliche Temperatur etwa 30 Grad Celsius unter dem Wert für Backöfen mit Ober- und Unterhitze. Der Innenraum hat vier bis fünf Einschubleisten, von denen zwei bis vier gleichzeitig genutzt werden können. Die Mehrzahl der heute angebotenen Backöfen ist sowohl mit Ober- und Unterhitze als auch mit Umluftsystemen ausgestattet. |
| Unterschrank | Bei Unterschränken bieten die Küchenmöbelhersteller eine unendliche Ausstattungsvielfalt an. Sie werden - je nach Hersteller - in folgenden Breiten angeboten: 20, 30, 40, 45, 50, 60, 80, 90, 100 und 120 Zentimeter. So kann man ganz exakt nach dem individuellen Bedarf auswählen und jeden Zentimeter einer Küche sinnvoll nutzen. Aus ergonomischen Gründen sollten Unterschränke mit Auszügen ausgestattet sein. |
| Vollauszug | Hochwertiger Auszug, der den Zugriff und die Einsicht über die gesamte Tiefe der Schublade ermöglicht. Man erreicht bequem auch den hintersten Schubkastenbereich. |
| Wasserlacke | Mit Wasser verdünnbare Lacke, die mit wenig Lösungsmittel versetzt sind. Sie rauen die Holzoberfläche auf und verändern sie im Farbton. Die damit behandelnden Oberflächen sind widerstandsfähig und lichtbeständig. |
| Wrasen | Bestandteil der Küchenraumluft. Besteht aus Feuchtigkeit in Form von Wasserdampf, Fett in Form von Dunst oder Dampf, Geruchstoffen in Form von flüssigen, ätherischen Ölen, Räucherstoffen und Mehlstaub. |
| Zarge | Horizontales Element, dass die Beine eines Gestells verbindet und somit einen Teil eines Gestells bildet. |