Schimmelbildung
Wassergehalt der Luft in g/m3
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Überall dort, wo sich auf
der Anschlussfuge Feuchtigkeit bilden kann, ist die Gefahr von
Schimmelbildung gegeben. Wenn die Sättigung in der Luft erreicht ist,
kondensiert die Feuchtigkeit aus. Im folgenden Bild ist die
Sättigungsmenge der Luft in Abhängigkeit der Temperatur dargestellt.
Aus dem Verlauf der Kurve erkennt man, dass die Sättigungsmenge mit der
Temperatur stark ansteigt. Warme Luft kann somit deutlich mehr Wasser
aufnehmen als kalte. Tauwasser entsteht dann, wenn die Luft durch
Abkühlung nicht mehr in der Lage ist, die ursprüngliche Menge Wasser
zu speichern. Die Temperatur, bei der dieser Effekt eintritt, wird als Taupunkt
bezeichnet.
Findet eine Abkühlung auf den jeweiligen Taupunkt statt, kommt es zu Tauwasserausfall. In der Folge führt das z. B. zu einer ständigen Befeuchtung der Leibungsflächen in einer Fensternische und zu Schimmelpilzbildung. |
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| Im Bereich der Anschlussfuge treffen Rahmen und Außenwand zusammen. Bedingt durch unterschiedliche Materialien und Dicken treten zwangsläufig Wärmebrücken auf, d. h. dort ist die Oberflächentemperatur kühler als in der Umgebung. Diese Gefahr ist typisch für alle Eckbereiche einer Konstruktion. | ![]() |
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Aufschluss über eine
günstige Einbauebene des Fensters oder der Fassade in den Baukörper
liefert die Isothermendarstellung. Die Isotherme ist eine Linie,
die Punkte mit gleicher Temperatur verbindet. Die zur Beurteilung eines
Anschlusses wichtigste Isotherme ist die 10 °C-Isotherme. sie muss
innerhalb der Konstruktion verlaufen, damit die Tauwasserbildung auf
raumseitigen Oberflächen vermieden wird.
Günstige Einbauebenen von Fenstern und Fassaden zur Vermeidung von Tauwasser sowie zur Reduzierung von Wärmeverlusten sind:
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