| Außenbauteile
aus Holz-Aluminium - Instandhaltung und Nutzen Damit Sie möglichst lange Freude an Ihren Fenstern, Haustüren und Wintergärten haben, sollten Sie besonders auf folgende Punkte achten:
Zu jedem der Bereiche können Sie durch Anklicken nähere
Informationen bekommen. Daneben können Sie sich die wichtigsten Hinweise auch im
Text-Format herunterladen. |
| Gutes Klima durch richtiges Lüften |
| Neue
Fenster und neue Türen steigern den Wohnkomfort erheblich, Zugerscheinungen und
"Kältestrahlung" in der Nähe der Fenster und Türen werden minimiert, der
Energieverbrauch wird gesenkt und dank moderner Beschläge lassen sich die Fenster und
Türen auch wesentlich angenehmer öffnen und schließen. Stellen Sie jedoch eines Tages fest, dass sich trotz neuer Fenster und trotz hochwertiger Isolierverglasung auf den Fensterscheiben doch Schwitzwasser bildet, die Wände sich womöglich feuchter anfühlen oder sich gar Stockflecken bilden, dann hat dies ganz natürliche Ursachen: Die alten Fenster waren nie ganz dicht. Andere Konstruktionen, einfache Gläser und schwächer dimensionierte Rahmenquerschnitte ermöglichten einen kontinuierlichen automatischen Luftaustausch, durch den auch die Luftfeuchtigkeit im Wohnraum gering gehalten wurde. Der Nachteil war natürlich der hohe Wärmeverlust und der damit verbundene hohe Heizenergieverbrauch. Um die Vorteile der neuen Fenster und Türen zu nutzen und gleichzeitig der Überfeuchtung entgegenzuwirken, sollten Sie folgende Lüftungs-Ratschläge beachten:
Während früher ein unkontrollierte Luftaustausch über Undichtigkeiten der Bauteile erfolgte, können heute Lüftungseinheiten in das Fensterelement integriert werden, die eine kontrollierte Be- und Entlüftung erlauben. Dies kann zudem auch mit einer Wärmerückgewinnung gekoppelt werden. |
| Hinweise zur Pflege und Wartung |
| Fenster-
und Türenelemente
unterliegen einem gewissen Verschleiß und müssen von Zeit zu Zeit gewartet werden, um
eine langjährige Funktion zu gewährleisten. Zur Wartung gehört u. a. das Reinigen,
Kontrollieren, Pflegen und Gangbarhalten der Fenster. Zum Reinigen dürfen keine scharfen
Putz- und Scheuermittel verwendet werden. Alle beweglichen Teile (z. B.
Verschlusszapfen,
Ecklager, Scheren) müssen einmal jährlich nachgeschmiert werden (säurefreies Fett,
Motorenöl o. ä.). Bei Funktionsstörungen darf keine Gewalt zum Öffnen oder Schließen
angewandt werden. In diesem Fall muss die Störung durch einen Fachbetrieb behoben werden. Beschlagteile und Falzdichtungen dürfen beim Lackieren nicht überstrichen werden. Fenster und Fenstertüren aus Holz, die mit fertiger Oberflächenbehandlung geliefert worden sind, sollen nach 2 3 Jahren auf Schäden an der Lackierung untersucht und gegebenenfalls nachbehandelt werden. Dies gilt besonders für die unteren waagerechten Flügel- und Rahmenhölzer. Für die Oberflächenbehandlung werden von Sonderfällen abgesehen wasserverdünnbare, lösemittelarme Markenlasuren und lacke eingesetzt. Für Erhaltungsanstriche sollten ebenfalls solche Materialien verwendet werden. Außenbauteile aus Holz, die in grundierter Ausführung geliefert worden sind, müssen spätestens 3 Monate nach dem Einbau den bauseitigen Schlussanstrich erhalten. |