Ziele des Benchmarkings

  • Regelmäßige Erfassung wichtiger betriebswirtschaftlicher Zahlen

  • Möglichkeit den eigenen betrieblichen Erfolg mit anderen Betrieben zu vergleichen

  • Frühzeitiges Erkennen von positiven und negativen Trends, um schneller korrigierend eingreifen zu können

  • Hinweise für betriebswirtschaftliche Verbesserungsansätze bekommen

  • Ergänzung zum Bundesbetriebsvergleich
  • Welche Kennzahlen werden ausgewertet?
    Wie erfolgt die Auswertung?
    Ergebnisse der Einzelauswertungen
    Excel-Datei zur Darstellung der eigenen Zahlen

    Die Erfassung der Kenndaten aus den Betrieben wurde vorläufig zum Ende 2003 eingestellt.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Welche Kennzahlen werden ausgewertet?

    Das Konzept sieht vor, alle vier Monate folgende Kennzahlen zu erheben:

    1. Auftragsstunden/Mitarbeiter
    2. Anteil der Krankheitsstunden an den Auftragsstunden
    3. Wertschöpfung pro verkaufter Stunde
    4. Wertschöpfung je Beschäftigter

    Die Wertschöpfung pro verkaufter Stunde bzw. pro Beschäftigter hat sich in verschiedenen betriebswirtschaftlichen Untersuchungen im Tischlerhandwerk als die wichtigste Kenngröße für die Leistungsfähigkeit des Betriebes erwiesen. Sie regelmäßig zu erfassen und zu kontrollieren kann zur Bestandsfähigkeit des Betriebes beitragen.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Wie werden die Daten erhoben?

    Es ist daran gedacht, die Daten im viermonatigen Abstand zu erheben für die Perioden Januar – April, Mai – August und September – Dezember. An Daten werden benötigt:

    1. Stundenaufschreibungen der Mitarbeiter
    2. Krankmeldungen
    3. Rechnungsausgänge
    4. Abschätzen der halbfertigen Arbeiten
    5. Lieferantenrechnungen

    Ein Teil dieser Daten steht den Betrieben zumeist durch die monatlichen Auswertungen ihrer Steuerberater zur Verfügung.
    Die Stundenauswertung bedarf allerdings innerbetrieblicher Erfassungssysteme.

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Wie erfolgt die Auswertung?

    Die einzelbetriebliche Auswertung geht dem Betrieb auf direktem postalischen Weg zu. Die Daten werden somit für keinen anderen Betrieb verfügbar oder sichtbar gemacht. Jeder Betrieb erhält seine Auswertung direkt zugesandt mit folgenden Vergleichen:

    1. Eigene Kennwerte
    2. Durchschnittskennwerte
    3. Kennzahl des Bundesbetriebsvergleichs
    4. "Premium"-Werte
      (Werte eines A-Klasse Betriebes, der statistisch 80 % der Verteilung erfüllt)

    Alle Werte werden im Zeitablauf der Erhebungsperioden dargestellt, so dass auch Entwicklungen sichtbar werden. Bei entsprechender Anzahl von Betrieben kann die Auswertung auch differenziert werden im Hinblick auf z. B.:

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

     

    Was kostet das Ganze?

    Der Kennzahlenvergleich ist bewusst darauf angelegt, dass die Datenerhebung nur ca. ½ Stunde benötigt. Die Kennzahlen können relativ einfach regelmäßig erhoben und ausgewertet werden. Gegenüber anderen betriebswirtschaftlichen Auswertungen geht die Übersichtlichkeit der Daten nicht verloren.

    Der überbetriebliche Kennzahlenvergleich ist ein weiterer Vorteil einer Mitgliedschaft in Ihrem Fachverband Hier bekommen Sie einen speziellen Service, den Ihnen andere Handwerksorganisationen nicht bieten können.