| Die Schule für's (Berufs-) Leben |
Der Berufsschulunterricht ergänzt die praktische Ausbildung im Betrieb. Er gliedert sich in die Bereiche
Arbeitsplanung, Formgebung und Konstruktion, Werkstofftechnologie und Fertigungs- und Montagetechniken
Im Tischlerhandwerk dreht sich fast alles um das Produkt, und daran orientieren sich auch alle Arbeitsaufgaben. Die Berufsschule versucht dementsprechend, Kenntnisse und berufliches Handeln in konkreten Projekten anschaulich und real zu vermitteln. Dies geschieht in Abstimmung und Zusammenarbeit mit den Tischlerbetrieben. Im Unterricht soll der Lehrling die Materialien, die der Tischler verarbeitet, noch besser kennenlernen und zusätzliche Kenntnisse über die verschiedenen Arbeitsverfahren, Technologien und handwerklichen Konstruktionen erwerben. Daneben lernt der Auszubildende technische Zeichnungen zu lesen und auch selber Skizzen und Fertigungszeichnungen für Tischlerarbeiten anzufertigen. Dabei ist ein Gestaltungs- und Konstruktionsvermögen gefordert. Produkt-, planungs- und konstruktionsbezogene Berechnung und die Berücksichtigung von Arbeits- und Umweltschutzaspekten qualifizieren ihn zusätzlich für den betrieblichen Alltag.